Bei idealen Wetterbedingungen startete eine Gruppe der Naturfreunde Oberes Gailtal zu einer eindrucksvollen Mountainbike-Tour in den Julischen Alpen. Ausgangspunkt war Camporosso, von wo aus wir zunächst dem Alpe-Adria-Radweg durch das Kanaltal folgten. Nach einer gemütlichen Kaffeepause in Pontebba, bei der sich auch Christoph und Karl uns anschlossen, ging es weiter nach Dogna, wo der eigentliche Anstieg begann.
Auf rund 18 Kilometern und etwa 1000 Höhenmetern führte die historische Militärstraße aus dem Ersten Weltkrieg tief hinein in das Val Dogna – ein wildes, eng eingeschnittenes Seitental des Kanaltals. Die schmale Straße schlängelt sich durch unberührte Natur und eröffnet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die beeindruckende Bergwelt der Julischen Alpen. Mit zunehmender Höhe wurde die Landschaft hochalpin und die Kulisse immer imposanter.
Die wohlverdiente Einkehr erfolgte im Rifugio Grego, einer Hütte die malerisch oberhalb des Saisera Tales liegt. Im Schatten der gewaltigen Gipfel von Montasch, Cima di Terrarossa, Jôf Fuart und des Cima del Caccatore genossen wir regionale Spezialitäten und stärkten uns für die bevorstehende Abfahrt.
Diese führte rasant über einen Schotterweg hinunter zum Langlaufzentrum auf der Saisera Alm. Von dort ging es über Valbruna gemütlich zurück Richtung Ausgangspunkt nach Camporosso.
Bei einem Ausflug nach Italien darf natürlich eine Pizza nicht fehlen. Daher machten wir kurz vor dem Tourende eine Einkehr in der Pizzeria Papillo, wo die gelungene Tour in geselliger Runde ihren Ausklang fand.
Erst auf der Rückfahrt setzte der angekündigte Regen ein – ein Umstand, der die Teilnehmer angesichts des perfekten Tourenwetters während des gesamten Tages nur noch zufriedener stimmte. So bleibt diese abwechslungsreiche Mountainbike-Tour als sportliches und landschaftlich beeindruckendes Erlebnis in bester Erinnerung.
Abschließend möchte ich noch Christoph erwähnen, der die gesamte Tour ohne E-Unterstützung meisterte und uns mit seiner Leistung mehr als beindruckte.
Michael Gassmayer